Hannes Kilian - ein Leben für die Fotografie

Porträt Hannes Kilian 1957, Copyright Gundel Kilian Porträt Hannes Kilian 1994, Copyright Gundel Kilian

13.11.1909

geboren in Ludwigshafen am Bodensee


1921–1926

Gymnasium in Überlingen


1926–1928

Spoersche Handelsschule


1928–1931

Lehre für Fotografie in Kreuzlingen in der Schweiz


1931–1933

Anstellung bei AKTUELLESie-Firma Grau in Luzern
Wirtschaftskrise: keine Arbeitserlaubnis mehr in der Schweiz
Rückkehr nach Deutschland


1933–1936

Aufgrund der politischen Verhältnisse Emigration nach Neapel
Einrichtung einer Abteilung für Kleinbildfotografie im Kunsthaus Bowinkel
Anstellung beim Fotoatelier Giorgio Sommer


1936–1937

Reiseleiter in Paris, auch auf der Weltausstellung


1938

Assistent in den Filmstudios von Regisseur René Clair
Entzug der Arbeitserlaubnis für Ausländer in Frankreich
Rückkehr als »Auslandsdeutscher« nach Stuttgart
Arbeit als freischaffender Fotojournalist


1941

Einzug zur deutschen Wehrmacht als Kriegsberichter, Einsatz im Russlandfeldzug


1944

Verwundung vor Leningrad, Lazarett in Riga, Rückverlegung nach Stuttgart
Trotz Fotografieverbot Dokumentation der Zerstörung in Stuttgart


1945

Porträtfotografie, Fortsetzung der freien Pressearbeit


Ab 1946 Reisen:

Italien (1950, 1951, 1953, 1960), Frankreich (1952, 1953, 1955),
Spanien (1954, 1960, 1965, 1977), London (1955), Ägypten (1956),
Griechenland (1956, 1959), Libanon (1960, 1970), USA (1963, 1969, 1971, 1977),
Rumänien (1968), Portugal (1969, 1985), Israel (1970), Irland (1970), Russland (1972)
Reportagen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland, zum Beispiel 1949, 1959,1963 in Berlin
Beginn der freien und langjährigen Zusammenarbeit mit internationalen Magazinen und Illustrierten, verschiedensten Tages-, Wochen- und Monatszeitungen
Dokumentation des Wiederaufbaus in Deutschland
Dokumentation des kulturellen Lebens, Theater- und Ballettfotografie
feuilletonistische Aufnahmen, Experimente, Ausstellungen, Bücher.


1999

in Wäschenbeuren kurz nach seinem 90. Geburtstag gestorben.


Mehr Informationen über das gesamte Werk Hannes Kilians entnehmen Sie der Rubrik Gesamtwerk.